Schüleraustausch Frankreich

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Vive l`échange franco-allemand!

Die Französischkenntnisse mit einem Schüleraustausch in Frankreich verbessern! Obwohl Frankreich gar nicht so weit weg ist, so ist doch bei unseren Nachbarn einiges völlig anders. Die typisch französische Lebensart ist einzigartig ebenso wie der Stolz der Franzosen. Aber auch der Schulalltag ist in Frankreich eine vollkommen neue Erfahrung. Ein Land, das es sich zu entdecken lohnt.
Also, auf geht’s nach Frankreich. On y va!
Der Schüleraustausch der PCS mit Lorrez-le-Bocage
Seit mittlerweile fast 30 Jahren besteht nun schon eine Städtefreundschaft zwischen Himmelpforten und der Kleinstadt Lorrez-le-Bocage, im Süden von Paris. Damit diese Partnerschaft auch in Zukunft Bestand hat und von der Jugend weitergetragen wird, gibt es nun schon seit vielen Jahren den Schüleraustausch mit dem Collège Jacques Prévert aus Lorrez-le-Bocage.
Das Collège Jacques Prévert in Bildern

   

Der Schüleraustausch in Lorrez-le-Bocage in Bildern (2018)

Der Gegenbesuch der Franzosen in Himmelpforten (16.05.-24.05.19)
In diesem Jahr hatten wir das große Vergnügen, die SchülerInnen aus Lorrez-le-Bocage bei uns begrüßen zu dürfen.
Genau wie wir, sind die Franzosen auch mit dem Zug gekommen und wurden von ihren Gastfamilien herzlich am Himmelpfortener Bahnhof in Empfang genommen.
Der erste Tag in Himmelpforten stand dann im Zeichen der Schule. Nach einem gemeinsamen Frühstück in der Mensa, der Begrüßung von Herrn von der Lieth, einer kleinen Tour zu den Hotspots von Himmelpforten, konnten die Franzosen erste deutsche Unterrichtsluft schnuppern, bevor es dann ins Wochenende mit den Gastfamilien ging.
Am Montag nahmen die deutschen „Corres“ ihre Gastgeschwister dann nochmals mit in die Schule und gaben ihnen Einblicke in das deutsche Schulsystem. Erfahrungsgemäß ist diese für die Franzosen anfangs eher befremdlich, da die deutschen Schüler/innen mehr Freiheiten in Gruppenphasen haben und für die Stillarbeit den Klassenraum verlassen dürfen. Die Franzosen sind einen strikteren Umgang gewöhnt.
„Hummel, Hummel – Mors, Mors“ dieser traditionelle Hamburger Gruß sollte das Motto werden für unseren Trip in die Hafenstadt am Dienstag. Nach einer Stadionführung beim HSV haben wir auf den Weg zu den Ladungsbrücken gemacht, wo auch schon unsere Barkasse für die Hafenrundfahrt auf uns wartete. Vorbei an der Elbphilharmonie, dem Stage Theater und den riesigen Containerterminals stand keine Kamera still. Selfies en masse wurden produziert J Anschließend trennte sich die deutsch-französische Gruppe für ein Stündchen, da die Franzosen die Elphi von innen kennenlernen wollte. Die Deutschen hingegen machten sich auf den Weg Richtung Innenstadt, um die dortigen Einzelhandelsketten finanziell zu unterstützen.
Die Bremer Stadtmusikanten sollten unser Ziel für den Mittwoch werden. Nach einer spannenden Partie Schwarzlichtminigolf im Industrieviertel machten wir uns auf in die Innenstadt. Mit Stadtplänen und Ralllyefragen bewaffnet, teilten sich die Austauschteilnehmer/innen in Kleingruppen auf, um schnellstmöglich die Fragen zu beantworten und um als erste Gruppe am vereinbarten Treffpunkt, den Stadtmusikanten, zu sein. Tatsächlich gelang dies auch FAST allen Gruppen rechtzeitig. Einige Nachzügler wurden von netten Bremern zu den Stadtmusikanten geleitet J Da die Franzosen gerne Souvenirs für die Daheimgebliebenen erstehen wollten, gingen erneut Kleingruppen auf die Suche nach netten Kleinigkeiten. Für alle, die Süßigkeiten nicht widerstehen können, hatte Frau Feindt eine Besonderheit als Ass im Ärmel: die Bonbonmanufaktur. Dort wurden tüten- bzw. döschenweise Lollies und Bonbons gekauft. Für alle Geschmacksnerven war etwas dabei. Mit Taschen voller Bonbons und Souvenirs konnten wir dann schließlich wieder nach Himmelpforten zurückfahren.
Der letzte Tag, der Donnerstag, sollte dann ganz im Zeichen des Wassersports stehen. Der Stader SUP-Club öffnete seine Pforten extra für uns, sodass wir mit Kanus und dem Fleetenkahn „in See“ stechen konnten. Der Stader Burggraben bietet dafür den idealen Raum. Auch wenn man einer schon nach wenigen Metern im Burggraben lag (natürlich gewollt), fuhren wiederum andere Kanus im Kreis (Abspracheprobleme J) oder es wurden Wettrennen gefahren. Ein Spaß für alle! Da bei einigen Franzosen auch noch das letzte Taschengeld ausgegeben werden sollte, erkundeten diese nach dem Kanufahren noch die Stader Geschäfte und erstanden letzte Andenken.
Um einen letzten gemeinsamen Abend zu verbringen, lud Frau Feindt ab 18 Uhr dann noch zur einer soirée franco-allemande in die Mensa ein. Hierzu waren nicht nur die Austauschteilnehmer/innen und die Franzosen geladen, sondern vor allem die deutschen Gastfamilien. Fast alle folgten dieser Einladung, sodass die Mensa bis auf den letzten Platz gefüllt war. Das üppige Büffet wurde recht schnell geplündert und die Wurst lag auf dem Grill. Um die gemeinsame Zeit noch einmal Revue passieren zu lassen, wurden Fotos der Austauschwoche gezeigt und der ein oder andere Lacher war zu vernehmen. Um 21 Uhr verabschiedeten sich dann die letzten Gäste, da am nächsten Morgen alle früh aufstehen mussten, um die Franzosen um 05:30 Uhr zum Bus zu bringen.
Freitagmorgen hieß es dann: Au revoir et à l’année prochaine. Die Verabschiedung erfolgte mal kürzer, mal länger und auch mal unter Tränen. Aber bei manchen Austauschpaaren konnte man ein Versprechen heraushören. Nämlich: Wir sehen uns wieder.
Bilder, die mehr als Worte sagen

Der Schüleraustausch 2016
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Gruppenbild mit allen Teilnehmern
Bericht zur Frankreichaustauschfahrt 2016
Vom 18. bis zum 27. Mai haben sich Frau Kokoschka und Frau Mertins mit 25 Schülern auf die Reise in das schöne Frankreich gemacht. Die Reise ging nach Lorrez-le-Bocage, in die Partnergemeinde von Himmelpforten. Unser sehr freundlicher Busfahrer Jürgen hat uns nach langen 16 Stunden an unser Ziel gebracht. Dort warteten die Franzosen schon ganz ungeduldig auf uns.
Schnell erfolgte die Aufteilung in die französischen Gastfamilien. Nach dem Abendessen gingen alle erschöpft ins Bett.
Am Donnerstag wurden wir herzlich von der stellvertretenden Schulleitung, Frau Berndt (der Deutschlehrerin in Frankreich) und ihren Schülern im „collège“ empfangen. Die französischen Schüler haben selbstgemachten Kuchen, Croissants, kleines Gebäck und typisch französischen Käse mitgebracht. Im Anschluss sind einige der deutschen Schüler das erste Mal mit in den Unterricht der „corres“ gegangen und danach haben alle in der „cantine“ zu Mittag gegessen. Dieser erste Unterrichtstag endete für viele von uns um 17.10 Uhr – ein langer erster Tag!
Am Freitag haben wir mit den „corres“ einen Ausflug nach „Provins“ gemacht. In dieser mittelalterlichen Stadt haben wir an einer aufregenden Adlershow und einer spannenden Rittershow mit vielen anderen französischen Schülergruppen teilgenommen. Das Wochenende haben unsere Schüler dann in ihren Gastfamilien verbracht. Viele von ihnen sind sogar für einen Tag in das schöne Paris gefahren und haben uns am Montag wunderschöne Fotos gezeigt.
Am Montag sind wir mit der gesamten Gruppe in die kaiserliche Stadt Napoleons gefahren. In Fontainebleau haben wir das Schloss von Napoleon besucht. Leider hatten wir dort schlechtes Wetter und so sind wir statt in den schönen Schlosspark, in ein großes Einkaufszentrum gefahren, in dem die französischen Schüler den deutschen Schülern in Kleingruppen typisch französische Lebensmittel zeigen sollten.
In die schönen Städte Gien und Briare fuhren wir dann am Dienstag. Dort machten wir eine Schifffahrt von 1 1/2 Stunden. Da die französischen Schüler mittwochs immer „nur“ am Vormittag Unterricht haben, nutzten wir diesen Tag noch einmal für Besuche im Unterricht. Den Nachmittag verbrachten die Schüler in ihren Gastfamilien.
Am Donnerstag besuchten wir das Museum „Bourdelle“ in Egreville. Dort sind viele der großen monumentalen Figuren von Bourdelle zu betrachten.
Am Nachmittag haben wir gemeinsam einen Einblick in das Golfspielen bekommen. Der Tag wurde mit einem netten Beisammensein mit Getränken und einem kleinen Imbiss abgeschlossen. Am Ende des Tages wurden wir noch vom Bürgermeister zu einem Begrüßungscocktail ins Rathaus von Lorrez-le-Bocage eingeladen. Am Freitag ganz früh morgens ging es mit ganz tollen Erfahrungen und unvergesslichen Erlebnissen zurück nach Himmelpforten …. dort warteten die Eltern schon sehnsüchtig auf ihre Kinder…
Wir danken dem deutsch-französischen Jugendwerk für die Unterstützung und Förderung unserer Austauschfahrt.
Für die Teilnehmer/innen der Austauschfahrt 2016: Lisa Mertins